Spielregeln
Essbare Insektenquartett - Skorpionswanze Regenwurms

Wie spielt man mit essbaren Insekten Quartett?

 

1. Mischen

 

Zwei Spieler treten gegeneinander an. Der gut gemischte Kartenstapel wird halbiert, jeder Spieler bekommt eine Hälfte.

 

2. Spielbeginn

 

Der Spieler, der schon einmal selbst Insekten gegessen hat, beginnt. Falls das auf beide Spieler oder auf keinen der beiden zutrifft, beginnt der ältere Spieler. Oder es kommt direkt zum Streit darüber, wer anfängt und der lautere von beiden darf anfangen. Oder derjenige, der den lateinischen Namen des Tausendfüsslers auswendig buchstabieren kann, fängt an. Wenn sich die Spieler partout nicht einigen können, sollten Dritte als Vermittler berufen werden (ein Elternteil, große Schwester, Mediator, etc.).

 

3. Spielrunde

 

Wer an der Reihe ist, nennt einen Wert seiner obersten Karte, der ihm gut erscheint, z.B. Garzeit: 3 min. Nun schaut der andere Spieler, welche Garzeit sein Insekt hat. Der höhere Wert gewinnt, der Verlierer muss seine Karte an den Mitspieler abgeben. Der Gewinner packt die beiden duellierten Karten ganz hinten an seinen Stapel. Er darf nun auch in der nächsten Runde den Wert vorlegen, solange bis der andere ein überlegenes Insekt hat. Dann ist der andere Spieler an der Reihe.

 

4. Wertediskussion

 

Klar, am sinnvollsten wäre es, vor Spielbeginn festzulegen, bei welchen Werten die höchste Zahl gewinnt und bei welchen stattdessen die niedrigste Zahl gewinnt. Ist es z.B, besser oder schlechter, wenn ein Insekt mehr Beine hat? Wenn man solche Fragen aber nicht am Anfang anspricht, hat man während dem Spiel noch die Möglichkeit, unvermittelt eine Wertediskussion vom Zaun zu brechen. Wenn man also merkt, man würde die Karte verlieren, weil man zu wenig Beine hat, kann man versuchen, den anderen zu überzeugen, z.B. "Nee, wir machen, wer weniger Beine hat, gewinnt, weil die Beine schmecken bei Insekten gar nicht gut, die macht man sowieso besser ab. Das ist bei Insekten nicht wie bei Hühnern oder Schweinen."

 

5. Stechen

 

Sind einmal beide Werte gleich hoch, wird gestochen. Das hört sich dann so an: „Chitinpanzer sticht!“

Beide Karten werden nun in die Mitte gelegt. In der nächsten Runde bekommt der Spieler mit dem höheren Wert alle vier Insekten.

 

6. Gnadenbrot

 

Hat ein Spieler nur noch drei Spielkarten, darf er sich aussuchen, welche der drei Karten er als nächstes spielt.

 

7. Spielende

 

Das Spiel ist zu Ende, wenn einer der Spieler keine Karten mehr hat. Er hat dann leider verloren und muss für das nächste Spiel die Karten mischen. Ist aber kein Grund sich zu ärgern. Erstens kann man versuchen beim Mischen zu mogeln und zweitens wissen Insektenliebhaber auf der ganzen Welt: wenn das Leben Dir einen sauren Apfel schenkt, beiß fröhlich rein, denn es könnte sich ein leckerer Wurm darin befinden

 

 

 

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